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ÜBER LINUS

Linus Straßer – Skirennläufer für den Deutschen Skiverband (DSV) und Mitglied des Zoll-Ski-Teams – kam am 6. November 1992 in München zur Welt. Als Kind einer sportbegeisterten Familie verbrachte er schon als kleiner Knirps fast jedes Winterwochenende auf den Pisten der nahegelegenen Alpen. Insbesondere die Hänge im österreichischen Kitzbühel haben bei Linus früh eine große Begeisterung für den Skisport wecken können.

Schnell wusste er, dass dieser Sport eine echte Berufung ist und Skifahren für ihn die Welt bedeutet. Dabei kristallisierte sich bald heraus, dass Linus dank seiner hervorragenden Technik sowie großen Nervenstärke ideale Voraussetzungen für die Disziplinen Slalom, Parallel-Slalom und Riesenslalom mitbrachte.

Eine gewisse Lockerheit gepaart mit Mut und Willensstärke auf der Piste wurden zur Basis späterer Erfolge. Dabei half auch die besonnene und reflektierte Art von Linus, dem ganzen Druck im Leistungssport standzuhalten. Mit Akribie arbeitet er im Training wie im Wettkampf stetig daran, besser zu werden und ist sich dabei selbst sein größter Kritiker.

In seiner Freizeit findet er Ausgleich zum Skifahren bei anderen Sportarten. So spielt Linus leidenschaftlich gerne Tennis und Fußball. Fernab des Sports ist er ein absoluter Familienmensch, weshalb die Bindung zu seinen Eltern, Geschwistern und Freunden seit jeher sehr eng war und ist.

Innerhalb von nur vier Tagen krönte sich Linus im Januar 2024 zwei Mal zum Sieger eines Weltcup-Slaloms und festigte damit eindrucksvoll seinen Platz in der Weltspitze. Die beiden prestigeträchtigen Slaloms in Kitzbühel und Schladming gingen beide an ihn, womit er seine Einzelweltcupsiege vier und fünf feierte. Damit sorgte Linus für ein Novum im deutschen Skisport. Denn: Noch nie gelang es einem deutschen Skifahrer, die Slaloms von Kitzbühel und Schladming in einer Saison für sich zu entscheiden.

König von Kitzbühel und Schladming

Für seine Leistung bei den Olympischen Spielen wurde Linus im Mai 2022 das Silberne Lorbeerblatt verliehen – die höchste staatliche Anerkennung für Spitzenleistungen im deutschen Sport. Im Oktober erhielt er zudem den Goldenen Ski – eine Anerkennung, die Skirennfahrer vom DSV für Top-Leistungen in der zurückliegenden Saison verliehen bekommen. Zwei große Ehrungen, die Linus Straßer für die aktuelle Saison beflügeln, noch eins drauf zu setzen – ebenso wie der hervorragende fünfte Platz in der Slalom-Gesamtwertung 2021/22.

Silberblatt und Goldski

Das Rennen in Schladming war gleichzeitig die Generalprobe vor den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking. Für Linus war es nach Pyeongchang 2018 die zweite Olympia-Teilnahme. In China beendete er den Einzel-Slalom auf dem siebten Rang. Im Teamwettbewerb lief es noch besser: Gemeinsam mit Lena Dürr, Alexander Schmid, Emma Aicher und Julian Rauchfuss holte Linus die Silbermedaille.

Pekings Silbertruppe

Nachtrennen in Schladming auf der berühmten Planai – das prestigeträchtigste Rennen im Weltcup-Winter war auch am 25. Januar 2022 wieder ein absolutes Highlight. Vor allem für Linus, der im zweiten Lauf mit Bestzeit in der Leaderbox saß und nur noch auf die beiden Führenden aus Durchgang eins warten musste. Giuliano Razzoli aus Italien ging ins Rennen – eingefädelt. Lediglich der Schwede Kristoffer Jakobsen konnte den DSV-Athleten jetzt noch vom Thron stoßen – aber auch Jakobsen fädelte ein und Linus‘ dritter Weltcup-Sieg war perfekt!

Nummer drei auf der Planai

Die kroatische Hauptstadt scheint für Linus in Sachen Skifahren ein gutes Pflaster zu sein. Auf den Tag genau sechs Jahre, nachdem er dort zum ersten Mal Weltcup-Punkte sammelte, feierte er am 6. Januar 2021 in Zagreb seinen Premieren-Sieg in einem Weltcup-Slalom. Eine Zehntelsekunde ließ er den Österreicher Manuel Feller hinter sich und 16 Hundertstel war er schneller als Fellers Landsmann Marco Schwarz, der damals Dritter wurde.

Zagreb – ein gutes Pflaster 

Stockholm, 31. Januar 2017: Finale des Parallel-Slaloms beim City-Event. Im Starthaus stehen sich Alexis Pinturault und Linus Straßer gegenüber. Platz zwei war Linus damit bereits nicht mehr zu nehmen – aber auch der erste Weltcup-Sieg ebenso zum Greifen nah. Noch einmal fokussieren, die Lichtschranke öffnet sich und die Post geht ab. Tor um Tor sind die Kontrahenten nahezu gleichauf, doch im Ziel ist Linus schneller als der Franzose und der erste Weltcup-Sieg damit geschafft!

Krönung in Schweden

Am 6. Januar 2015 folgte der nächste kleine Karriereschritt: Beim Slalom in Zagreb gab es die ersten Weltcup-Punkte für Linus. Den Schwung aus Kroatien nahm er mit nach Adelboden, Kitzbühel und Schladming, wo er sein Punktekonto weiter aufbesserte. Der Lohn für diese Leistungen war die Qualifikation für die Alpine Skiweltmeisterschaft 2015 in Vail/Beaver Creek. Mit einem hervorragenden zehnten Platz im Slalom ließ er dort die internationale Konkurrenz aufhorchen. Und es sollte noch besser werden.

Die große Bühne

Am 27. Oktober 2013 ging für Linus schließlich ein Kindheitstraum in Erfüllung: In Sölden durfte er erstmals im FIS-Weltcup starten und sich mit den weltbesten Athleten messen. Daraufhin pendelte er zwischen Europacup und Weltcup hin und her. Nachdem er im Dezember 2013 sein erstes Europacup-Rennen gewann und wenig später Deutscher Meister im Riesenslalom wurde, kam er in der Folgesaison regelmäßig im Weltcup zum Einsatz.

In der Elite des Skisports

Im Februar 2011 war es dann so weit: Linus feierte seinen ersten Sieg in einem FIS-Rennen. Nur einen Monat später kürte er sich zum Deutschen Juniorenmeister im Slalom. Aufgrund einer Verletzung inklusive Operation konnte er in der Saison 2011/12 nicht an den Start gehen. In der anschließenden Saison kämpfte er sich schnell zurück und gewann im Januar 2013 erneut Slalom-Gold bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften.

Schwungvoll aufs Stockerl

Um eine deutsche Rennlizenz zu erhalten, wechselte Linus zu einem Verein nach Bayern. Da gab es für ihn nur eine Option: den TSV 1860 München. Unter den Fittichen der Ski-Löwen fuhr er ab Dezember 2007 erste FIS-Rennen, gut zwei Jahre danach kam er erstmals im Europacup zum Einsatz. Seine Paradedisziplin hatte er mit dem Slalom bereits gefunden.

Einmal Löwe, immer Löwe

Mit zwei Jahren stand Linus Straßer zum ersten Mal auf Skiern. Aus einem einmaligen Ereignis wurde eine Regelmäßigkeit, aus vorsichtigen Schwüngen eine dynamische Leidenschaft. Vier Jahre später fuhr er bei einem Skiurlaub in Tirol erste Rennen und trat noch im selben Jahr dem traditionsreichen Kitzbüheler Ski-Club bei. Sein Sportsgeist war geweckt und seine Karriere nahm Fahrt auf.

Ein Bayer in Tirol

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In den USA auf dem Podium: Linus holt Rang drei in Palisades Tahoe

25. Februar 2024

Linus präsentiert sich weiterhin in starker Form und stand nun mit einem dritten Platz im Slalom von Palisades Tahoe/USA zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Rennen auf dem Podium. In Übersee musste der 31-jährige Münchner nach Platz eins im ersten Lauf nur dem Sieger aus Österreich, Manuel Feller, sowie dem Franzosen Clément Noël den Vortritt lassen. Das Duo kam 0,4 und 0,3 Sekunden vor Linus im Ziel an. Im Kampf um die kleine Kristallkugel bleibt Linus damit auf dem zweiten Rang. Bei noch drei ausstehenden Slaloms – in Aspen, Kranjska Gora und Saalbach – und 204 Punkten Rückstand auf Feller besteht für Linus rechnerisch noch die Chance, die Slalom-Wertung für sich zu entscheiden.

Nach Kitzbühel auch Schladming: Linus gewinnt zwei prestigeträchtige Slaloms innerhalb von vier Tagen

24. Januar 2024

Jetzt kommt Linus so richtig in Fahrt: Nach seinem Sieg am Ganslernhang in Kitzbühel triumphierte er auch beim Nachtslalom in Schladming auf der Planai. Diese beiden Slalom-Siege zählen zweifellos zu den größten Erfolgen in der Karriere des 31-Jährigen. In Schladming war Linus schon nach dem ersten Lauf ganz vorne – nur 0,1 Sekunden hinter ihm lag der Norweger Timon Haugan. Letzterer sah schon wie der sichere Sieger aus, nachdem er im zweiten Durchgang mit 0,74 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Clément Noël im Zielhang eintraf. Doch einer stand noch oben: Linus – und der setzte dem Lauf des Norwegers noch einen drauf. Hochkonzentriert und unaufgeregt brannte Linus ein Feuerwerk ab, leistete sich keinen Fehler und landete am Ende 0,28 Sekunden vor Haugan. Mit den beiden Siegen in Österreich trug sich Linus zugleich in die Rekordbücher ein. Denn: Noch nie gelang es einem deutschen Skifahrer, die Slaloms von Kitzbühel und Schladming in einer Saison zu gewinnen.

Triumphator am Ganslernhang: Linus gewinnt sensationell den Slalom von Kitzbühel

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Dank eines tollen zweiten Laufs kürte sich Linus beim Slalom von Kitzbühel zum Sieger – auf dem Hang, auf dem er als kleiner Junge das Skifahren lernte. Nach dem ersten Lauf lag Linus noch auf dem vierten Platz. Im zweiten Durchgang fuhr er auf eisiger Piste von oben bis unten nahezu fehlerfrei und holte sich so vor dem Schweden Kristoffer Jakobsen (+ 0,14 Sekunden) und dem Schweizer Daniel Yule (+ 0,20 Sekunden) den Sieg beim prestigeträchtigen Slalom am Ganslernhang. Nach Christian Neureuther im Jahr 1979, Armin Bittner zehn Jahre später und Felix Neureuther in den Jahren 2010 und 2014 ist Linus der vierte Deutsche, dem ein Sieg in Kitzbühel gelang. Schon in drei Tagen geht es für Kitzbühel-Sieger Linus mit dem nächsten Klassiker im Rennkalender weiter: Der Nachtslalom von Schladming steht an.

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